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| Vom kleinen Stammtisch... |
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| Geschrieben von: Manfred Cünnen |
Vom kleinen Stammtisch zur großen KarnevalsgesellschaftBereits in den 1920er Jahren trafen sich Freunde aus der Gemeinde St. Maria Lyskirchen und dem Veedel zur gemütlichen Runde im "Hüsge" Wolter am Filzengraben. ![]() ![]() Zu den Freunden im "Hüsge" gehörte auch Jean Küster, früheres Tanzmariechen der Altstädter und ein eingefleischter Karnevalsjeck. ![]() Er schlug seinen Freunden vor, einen offiziellen Stammtisch zu gründen. So wurde 1930 der Stammtisch Lyskircher Junge zur Pflege Kölner Mund- und Eigenart aus der Taufe gehoben. ![]() In späteren Jahren ersetzte man die Bezeichnung Stammtisch durch Karnevalsgesellschaft und e.V. Jean Küster war auch der erste Präsident der Gesellschaft. ![]() ![]() Toni Dampf, der 91-jährige, hielt bis zum November 1999 als "Baas" den Stammtisch zusammen und passte auf, dass alle ungeschriebenen Regeln eingehalten werden. So gibt zum Beispiel jeder der Geburtstag hatte, Opa geworden ist oder auch nur eine Urlaubsreise gemacht hat, erst mal eine Runde. Dies ist gut für die Stammtischkasse. Denn "ümesöns" ist auch für die Eingeladenen die Runde nicht. Jeder muss eine Mark (heute: 50 Cent) in die Stammtischkasse zahlen. Aus dieser Kasse wird die jährliche Herrentour zum Teil finanziert. Seit Januar 2000 ist Rolf Stass unser neuer "Baas". Der Stammtisch findet alle 14 Tage Dienstags abends statt. Ort ist immer noch das "Hüsge", das allerdings mittlerweile als Hotel Lyskirchen "Event Hotelgruppe" viel größer und moderner geworden ist. Am Stammtisch wird aber immer noch "vill geschwaad" über Gott und die Welt und natürlich über den Karneval. Auch heute noch ist der Stammtisch die Keimzelle der Gesellschaft. Denn jeder, der aktives Mitglied bei den Lyskirchern werden will, besucht einige Monate vorher die Stammtisch-Abende. |
Tradition
Gründung









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